Foto Oberleutnant Flierl gen. Florian Kp.-Chef 1. Kp. I.R. 21 Wachregiment X304
Maße: ca. 8,7 x 13,9 cm
Original-Foto aus dem privaten Fotoalbum eines Angehörigen des Wachregiments Berlin, das 1939 unter anderem die Wache an der Reichskanzlei stellte.
Laut Albumbeschriftung zeigt das Foto Oberleutnant Flierl, genannt „Florian“, Kompaniechef der 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 21. Zu sehen ist der Offizier mit Schirmmütze im Profil nach links, in Feldbluse mit Koppel, im Hintergrund Häuser.
Ein zusätzliches Bild zeigt das Foto so, wie es im Album eingeklebt war, mit der handschriftlichen Beschriftung (Ausschnitt der Albumseite).
Zustand siehe Fotos; Vorder- und Rückseite sind abgebildet, die Fotos sind Bestandteil der Zustandsbeschreibung. Kennzeichnung: X304
Zur Geschichte: Das Wachregiment Berlin – bis 1937 „Wachtruppe Berlin“ – stellte in der Reichshauptstadt die militärischen Ehrenwachen, unter anderem die Wache an der Reichskanzlei in der Wilhelmstraße. Beim Großen Wachaufzug zog eine Kompanie mit Musik durch das Brandenburger Tor und über die Straße Unter den Linden zur Wachablösung. Standort war die Kaserne an der Rathenower Straße in Berlin-Moabit, deren Gelände bis an die Seydlitzstraße reichte. Die Kompanien wurden nicht in Berlin aufgestellt, sondern von den Infanterie-Divisionen des Heeres im Wechsel nach Berlin abkommandiert; ab 1937 wechselten die Mannschaften etwa halbjährlich. Anfang 1939 wurde die 7. Kompanie von einem Hauptmann des Infanterie-Regiments 95 (Coburg) geführt, das wie das Infanterie-Regiment 21 (Nürnberg/Fürth) zur fränkischen 17. Infanterie-Division gehörte – das passt zur Albumbeschriftung „7. (bay.) Wachkompanie“. Kommandeur des Regiments war von 1937 bis zum 1. Juni 1939 Oberst Hans-Henning von Alten. Im Juni 1939 wurde das Regiment auf dem Kasernengelände in Moabit feierlich in Infanterie-Regiment „GD“ umbenannt; im Herbst 1939 wurde es motorisiert umgegliedert, in Berlin blieb ein Wachbataillon zurück.
Willkommen bei antikshop-muc — dem Antikhandel Preissner aus München. Wir handeln mit sorgfältig ausgewählten historischen Unikaten: Originalfotos, Autogramme, Ansichtskarten und Antiquitäten. Jedes Stück ist ein Einzelstück, geprüft und mit Blick auf Geschichte und Sammlerwert.
Ob Militaria, Kaiserzeit oder Alltagsgeschichte — bei uns finden Sammler und Interessierte authentische Zeitzeugnisse statt Massenware.
Dieses zeitgeschichtliche Sammlerstück wird ausschließlich zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Wissenschaft, Forschung und Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte angeboten (§§ 86, 86a StGB). Es dient nicht der Verherrlichung oder Propaganda.
Aus der Geschichte lernen – den Frieden bewahren.
|